Geschichte der Thai-Massagen

Die traditionelle Thai-Massage-Technik wird in der Thai-Sprache Nuad Phaen Boran genannt und hat die Bedeutung „uralte heilsame Berührung“.
Aus überlieferten Schriften wurde durch König Nag Klao (Rama III.) im Jahr 1832 das Wissen darüber in 60 Steintafeln graviert, die im Tempel Wat Pho in Bangkok ausgestellt sind und von wo aus die Lehre der Thai-Massage heute noch weiter verbreitet wird.
Die Thai-Massage wird in erster Linie zur Vorbeugung angewandt. Nach dem Leitsatz, dass einer Krankheit eine Energieblockade vorausgeht, ist eine Anwendung der Massagen ratsam, bevor eine Krankheit entsteht.
Die Verbindung aus Akupressur, Dehnung, Energiearbeit und Meditation hat immer den gesamten Menschen im Blick.

Traditionelle Thai-Massagen

…sind eine Form der Gewebestimulation. Dabei wird der Körper durch umfassende Dehnungen und Mobilisationen angeregt. Die Behandlung wird durch eine Druckmassage unterstützt, die die Energiebahnen (die Meridiane) anregen.
Ein vielseitiges Wirkspektrum wie bei Beschwerden des Bewegungsapparates können genauso behandelt werden wie andere körperliche und psychische Beschwerden.

Thai-Ölmassagen

…sind eine sanfte Alternative zur traditionellen Thai-Massage. Sie zeichnet sich durch eine Stimulierung mit knetenden und druckhaften Bewegungen aus, die den Körper leicht dehnen.
Sie dient durch die Verwendung von Ölen der Entspannung und der Prävention. Sie wird häufig bei Rückenleiden und Schmerzzuständen aufgrund einer beispielsweise fehlerhaften Haltung durchgeführt.

Thai-Fußmassagen

…sind eine Stimulation der Zehen und Sohlen. Durch Dehnungen und punktuelle Finderdruckmassage wird das Energiesystem (Meridiansystem) angeregt.
Ziel ist eine ganzheitliche Stimulation des Körpers und weniger die lokale Behandlung von beispielsweise Fußschmerzen.

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